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Höhenkoller

10.09.2016

den bekam ich bei der Adler Lüttringhausen RTF im Bergischen Land nicht gerade. Bei Höhen bis maximal 430 Meter über Meereshöhe blieb noch genug Sauerstoff zum Atmen. Und doch war die 110 km RTF mit 1500 Höhenmeter nicht gerade flach. Einige längere Steigungen und steile Rampen forderten bei Temperaturen bis 28 Grad schon eine gewisse Fitness. Ursprünglich wollte ich am Samstag die 150er Strecke mit 2400 Hm fahren, fühlte mich aber Morgens nicht so fit. Daher beschloss ich bald das die 110 km auch reichen würden. Entsprechend zäh war gerade der Anfang der Strecke. Da meine Saison bereits Anfang Januar mit der Westfalen Winter Bike Trophy begann, habe ich bereits meinen Leistungszenit überschritten. So beschloss ich keinen falschen sportlichen Ehrgeiz an den Tag zu legen, sondern gemütlich durch die Landschaft zu kurbeln.

Vom Start in Remscheid-Lennep ging es zunächst über kleine Straßen runter nach Beyenburg an der Wupper. Dann ein Stück an der Wupper entlang und in Dahlerau dann weg von der Wupper die erste längere Steigung bis auf knapp 400 Meter.

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Mit ganz wenig Verkehr ging es immer weiter bergauf. Die Sonne schien von einem wolkenlosen Himmel. Hochsommer Mitte September.

Über Radevormwald ging es Richtung Hückeswagen.
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Felder, Wiesen und Wälder boten Abwechslung auf der Strecke. Ich genoss die Strecke und machte mir keine Gedanken über die Geschwindigkeit.

Schließlich ging es bei ein paar Häusern rechts ab auf eine schmale Landstraße ohne Verkehr.
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Nach einem kurzen bergauf Stück konnte ich es bergab durch den Wald rollen lassen. Der Schatten bot angenehme Abwechslung.
Dann ein kurzes Stück bergauf bis zur ersten Kontrolle nach ca. 30 km. Hier konnte ich endlich die leere Trinkflasche auffüllen.

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Nun ging es mit welligem Profil zur Bevertalsperre. Viel Verkehr war nicht. Das empfand ich als sehr angenehm.

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Schließlich erreichte ich die Staumauer der Bever. Die Talsperre ist ein beliebtes Naherholungsgebiet und schönes Segelrevier.

Nach der Staumauer folgte ich dem Ufer der Talsperre nach links, und es ging mehrere Kilometer immer wieder bergauf.

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Nach einer schönen Strecke erreichte ich den höchsten Punkt der Tour in Halver.

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Von Halver ging es weiter über Schalksmühle nach Dahlerbrück. Hier wartete nach 60 km die zweite Kontroll- und Verpflegungsstation.

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Danach kam ein steileres langes Stück bis hinter Rummenohl.

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Die lieblichen Bergischen Hügel täuschen. Es kann ganz schön steil werden.

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Hinter Altenbreckerfeld rauschte die Straße hinab zur Ennepetalsperre. Nach Überquerung der Staumauer ging es entlang des Ufers.
Dann, nach einer schnellen Bergabpassage eine weit gezogene Kurve, die ich mit Tempo fuhrt, nur um festzustellen das direkt hinter der Kurve eine steile Rampe lauerte. Alle Versuche schnell herunter zu schalten scheiterten. Ich kam vorne nur aufs 42er Kettenblatt. Im Wiegetritt fuhr ich noch ein paar Meter weit, bevor das Rad einfach stehen blieb. Also umdrehen und bergab vorne aufs 30er schalten und gemütlich mit 30-28 hoch kurbeln als wenn nichts wäre. Ach ja, Zuschauer hatte ich bei der ganzen Aktion auch noch, peinlich.

Die Strecke erreichte den Rand von Radevormwald und es ging über eine Schlagloch übersäte Straße durch den Wald. Durch die vielen Schatten rumpelte ich durch etliche Schlaglöcher, da ich sie zu spät sah. Nach der Strecke taten mir die Handgelenke ganz schön weh. Nun führte die Straße wieder an der Wupper vorbei, wo dann 40 km nach der letzten Kontrolle die 3. folgte. Ich war schon halb verdurstet und froh nachtanken zu können. Von hier waren es "nur" noch 10 km bis zum Ziel. Allerdings wartete eine letzte lange Steigung auf mich.

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Über kleinste asphaltierte Feldwege führte der Weg nach Lüttringhausen. Leider fehlten aus unbekannten Gründen die Pfeile.
Das hat wohl bei vielen Teilnehmern zu Problemen geführt. Aber da ich mich in der Gegend gut auskannte, fand ich den richtigen Weg auch so.
Dem ein oder anderen Mitfahrer konnte ich dann mit meiner Ortskenntnis auch noch helfen.

Immer wieder ging mein Griff bei 28 Grad zur Trinkflasche. Nur wenige Kilometer vor dem Ziel staunte ich dann nicht schlecht als an der Trinkflasche, die ich in der Hand hielt, auch noch der Flaschenhalter steckte. Der 30 Jahre Aluhalter war von der verschraubten Trägerplatte abgebrochen. Gut das das nicht früher passierte. Schade um den original Peugeothalter. Der war mit lila in Rahmenfarbe lackiert. Da muss wohl Ersatz her.

Nach über 6 Stunden (knapp 6 Stunden reine Fahrtzeit) erreichte ich das Ziel in Lennep. Noch ein bisschen mit ein paar Leuten quatschen, etwas Kuchen und ein paar Getränke und ich fühlte mich schon wieder erholt.
Mit einem Schnitt von etwas über 18 km/h war das sicher eine meiner langsamsten RTF. Aber ich habe die 110 km geschafft. Wichtig ist nicht aufzugeben auch wenn es mal nicht so gut läuft. Die vielen Höhenmeter spürte ich in den Beinen, aber Spaß gemacht hat es trotzdem. Und das ist doch die Hauptsache. Ach ja, 470 Teilnehmer starteten auf den diversen RTF und CTF Strecken.
14.9.16 20:47
 


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