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Der sehr späte Spätsommer

24.09.2016

 

Ende September war Herbstanfang. Während der Sommer ja sehr herbstlich anfing mit eher kühlen Temperaturen und sehr unbeständig, begann der Herbst sehr sommerlich. Das letzte Septemberwochenende versprach Sonne satt und Temperaturen über 25 Grad. 

Also schwang ich mich Samstag auf die Pink Lady, nachdem ich bei Komoot einen Track um Soest herum erstellt hatte, und machte mich gegen Mittag auf den Weg. Zunächst verließ ich Dortmund Richtung Osten. 

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Vorbei am Flughafen führte die Route nach Unna.

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In Unna lotste mich Komoot dann auf die B1 und wollte dort bis Werl bleiben. Darauf hatte ich aber so gar keinen Bock. Wer die B1 kennt, weiß wie stark befahren sie ist. Auch wenn es einen Randstreifen gab, störte mich der Lärm und die Abgase. Also bog ich nach wenigen Kilometern auf einen Feldweg ab. Schon nach kurzer Zeit wurde es ruhig.

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Abgeerntete Felder und Windräder säumten nun meinen Weg. Kein Mensch weit und breit. Leider brachte mich der Weg nicht nach Werl und so musste ich noch einmal die B1 überqueren.

Nun hielt ich mich an den alten Hellweg (Handelsweg) der bis nach Paderborn führte. Das Navi wollte mich immer wieder zur B1 lotsen. Aber ich kann noch deutlich sturer sein und ignorierte einfach die Anzeigen auf dem Display. 

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Auf den schmalen Asphaltwegen ohne Verkehr machte das Fahren deutlich mehr Spaß.

Schließlich erreichte ich Werl. Und fuhr Richtung Altstadt und Fußgängerzone. 

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Werl kann richtig malerisch sein. Da wurde es natürlich Zeit für einen Fotostop.

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In der Fußgängerzone wartete eine kleine Kirmes auf Besucher. Aber ich hatte ja mein eigenes Fahrgeschäft dabei. Das war mindestens genau so bunt wie der Break Dancer. Nur wurde mir auf dem Rad nicht so schnell schlecht. 

In Werl beschloss ich dann endgültig von der vorgegebenen Strecke abzuweichen und nicht Richtung Soest zu fahren. Statt dessen ging es grob Richtung Hamm. 

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Ich verließ die Stadt nördlich auf der Straße nach Scheidingen und fuhr über Meyerich nach Welver. 


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Kurz vor Welver machte ich dann eine Schleife über Dinker.


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Kurz vor Dinker stieß ich dann auf den Freistuhl der Freigrafenschaft Rüdenberg. Der friedliche Eindruck täuschte. Hier wurde Gericht gehalten und 1805 der letzte Mörder gerichtet. 

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Nach Dinker durchfuhr ich Süddinker. Und wohin führte diese Straße? Richtig! Nach Hamm. Stand ja auch auf dem Ortsschild. Im Ruhrgebiet ist man halt pragmatisch. 


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Nicht alle Straßen entsprachen den höchsten Ansprüchen. Aber dafür war auch wenig Verkehr.

Über Osttünnen und Westtünnen erreichte ich dann Bönen. 

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In der Nähe eines Industriegebietes führte eine Piste durch die künstlich angelegte Auenlandschaft des Teufelsbach. Die künstlichen Auen dienen dem Hochwasserschutz und liessen vergessen das man am Rande eines Industriegebietes ist. 


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In Bönen setzte ich mich dann am Rande einer Fußgängerzone vor ein Eiscafé und gönnte mir einen Milchshake und ein Eis.

So gestärkt machte ich mich langsam auf den Rückweg. 
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Ein Stück ging es an der Seseke entlang, wo es Kunst am Zaun gab. Ist schon toll was man sich so alles einfallen ließ. 
Über Heeren erreichte ich dann Kamen.
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Hier verließ ich die Seseke. Noch ein letzter Blick und dann folgte ich zunächst der Bahnlinie Richtung Süd-Westen.

Nach ein paar Kilometern dann ein Schwenk nach Süden und ich erreichte Massen. Weiter ging es über Wickede, Asseln und Aplerbeck nach Hause. Eine doch noch schöne Tour ging zu Ende. Ich war froh nicht weiter dem Navi gefolgt zu sein, sondern mal wieder spontan entschieden zu haben. Das sind oft die besten Touren. Sonne pur und Temperaturen bis 26/27 Grad versprühten noch einmal den Flair des Sommers. An solchen Tagen musste man einfach Rad fahren. 111 km mit einem Schnitt von knapp 19 km/h standen am Ende auf dem Tacho. Wieder keine Punkte für die Wertung, aber eine super Tour. 

1.10.16 12:51
 


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